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Wie auch in den USA wurden in Deutschland die Gehälter öffentlich Bediensteter ebenfalls gekürzt. Jedoch fiel die Kürzung bei Brüning mit 25% gegenüber den USA, wo die Gehälter der Bundesbediensteten um nur 15% sanken, deutlich höher aus. Ebenso wurde von Brünings Regierung eine Erhöhung der Einkommenssteuer vorgenommen. Demnach wurden Einkommen von über 8000 Reichsmark um 5% mehr als üblich besteuert.

Sparmaßnahmen im Bereich der Arbeitslosenversicherung - die Ausgaben wurden von 1821 Millionen Reichsmark auf 721 Millionen Reichsmark gesenkt - und eine Erhöhung der Beiträge zur Arbeitslosenversicherung von 3,5% auf 4,5% sind ebenso kennzeichnend für die Politik wie die Einführung einer Ledigensteuer von 10%. Die Sanierung der Reichsfinanzen, die Brüning zum Ende des Jahres 1930 drastisch betrieb, sollte die ausländischen Anleger beruhigen und darüber hinaus die Möglichkeit weiterer Kreditaufnahmen offen halten.

n der Tat gelang es dem Kanzler, im Haushaltsjahr 1931 die Staatsausgaben im Vergleich zum Vorjahr um 19% zu senken, allerdings sanken im gleichen Zeitraum auch die Einnahmen aufgrund der noch immer hohen Arbeitslosigkeit um ganze 20%, was für den Erfolg der Politik Brünings nichts weniger als eine Katastrophe bedeutete.

Ein weiteres Problem stellten die immer noch zu leistenden Reparationszahlungen dar. Am 12.03.1930 wurde der sogenannte Young-Plan, der die Restschuld von insgesamt 113.9 Milliarden Reichsmark, zu zahlen in 59 Jahresraten bis zum Jahre 1988, festlegte ,vom Reichstag angenommen. Die wegen der Sparpolitik hohe Arbeitslosigkeit und das große Elend in der Bevölkerung sollten den Alliierten demonstrieren, dass die Zahlung der Reparationsforderungen weiterhin nicht mehr möglich waren. Manche werfen Brüning sogar eine bewusste Politik, die eine Zunahme der Arbeitslosigkeit zur Folge haben sollte, vor.

Das Ziel, die Zahlungen der Reparationszahlungen letztendlich beenden zu können, wurde auf der Lausanner Reparationskonferenz, die vom 16. Juni bis zum 9. Juli 1932 tagte, erreicht. Eine Restzahlung von 3 Milliarden Reichsmark wurde jedoch trotzdem verlangt. Mit dem Ende der Lausanner Konferenz fiel die entscheidende Fessel für die deutsche Wirtschaftspolitik, es kam sogar gedämpfter Optimismus bei der Bevölkerung auf, was sich in einer spürbaren Investitionsbelebung äußerte. Dies war auf jeden Fall mitentscheidend für den Weg Deutschlands aus der Krise.

ur Bekämpfung der im Zuge der Wirtschaftskrise wachsenden Haushaltsdefizite und zur Senkung des inländischen Preisniveaus, um so den Export zu beleben, erließ die Regierung Brüning ab Dezember 1930 eine Reihe von Notverordnungen, die Steuererhöhungen bei Verbrauchsteuern, Einführung von Krisensteuern, eine Reichsfluchtsteuer (zur Verhinderung von Kapitalflucht) und Kürzungen von Staatsausgaben (z.B. Beamtengehälter, Baustopp u.a.) mit sich brachten. Der Preissenkung dienen Miet- und Lohnsenkungen, die Herabsetzung der kartellmäßig gebundenen Preise und die Einsetzung eines Preiskommissars.

Das zunächst dringendste Problem war der Ausgleich der Staatsfinanzen. Denn die Krise der US-Wirtschaft schwappte nach Europa über, da die USA die kurzfristigen Kredite an Deutschland (vgl. Dawes-Plan zur Regelung der Reparationen) zurückforderten. Der Staat musste bezahlen, hatte aber seinerseits die Kredite langfristig an deutsche Unternehmen weitergegeben, um die Wirtschaft anzukurbeln. Jetzt drohte Deutschland wie nach dem ersten Weltkrieg riesige Schulden. Brünings Politik war auf eine Deflationspolitik (=Geldwertsteigerungspolitik) gerichtet, die auf eine Sanierung der Reichsfinanzen und auf einen ausgeglichenen Staatshaushalt zielten. Deflationspolitik bedeutet in der Praxis radikale Kürzung der Staatsausgaben auf der einen Seite und Erhöhung der Steuern auf der anderen. Dies musste allerdings zu einer Steigerung der Arbeitslosenzahlen führen, da alle Staatsinvestitionen aufgegeben wurden. Brüning legte sein Finanzprogramm dem Reichstag vor, nachdem erste Sanierungsmaßnahmen nur eine schwache Mehrheit gefunden hatten. Diese Vorlage wurde entschieden abgelehnt. (Durch Stimmen der KPD, SPD, NSDAP und des größten Teils der Deutschnationalen). Nun griff Brüning auf Artikel 48 der Weimarer Verfassung zurück und erließ zwei Notverordnungen. Notverordnungen konnten gemäß Artikel 48 vom Reichstag außer Kraft gesetzt werden. Dies geschah auf Antrag der SPD. Brüning hatte sich, für den Fall der Ablehnung seiner Notverordnungen, durch Hindenburg bevollmächtigen lassen den Reichstag (nach Artikel 23) aufzulösen. Dies geschah am 18. Juli 1930. Neuwahlen wurden für den 15. September angesetzt. Bei den Septemberwahlen zeigte sich dass die Reichtagsauflösung vom 30.7. ein Fehler gewesen war. Sie brachten den radikalen Parteien (KPD, DNVP und NSDAP) erhebliche Zugewinne. Im Reichstag konnte keine positive Mehrheit mehr gebildet werden. Die SPD wagte nicht mehr die Aufhebung der Verordnungen zu verlangen, da die allgemeine Angst vor einer rechtsradikalen Nachfolge Brünings wuchs. So konnte Brüning seine Politik mit Hilfe unzähliger Notverordnungen weiterführen, eine parlamentarisch tolerierte Präsidialregierung (manche sagen Präsidialdiktatur) entstand. Bis 1932 stieg die Arbeitslosigkeit durch die deflationspolitik auf 6 Millionen. Brüning erwartete den Rückgang der Arbeitslosigkeit aber von einer generellen wirtschaftlichen Erholung und nicht von gezielten Maßnahmen. So blieb er bei der Deflationpolitik, die allein auf die Wahrung der Währungsstabilität und ein Gesundschrumpfen der Industrie setzte. Seine Angst oder sein Trauma war, dass sich die Inflation von 1923 wiederholen könnte. Seine Sparpolitik hinterließ den Nachfolgern bei extrem hoher Arbeitslosigkeit eine solide Staatsfinanzierung ohne Schulden. Gab es Alternativen zu dieser Politik Außenpolitisch konnte Brüning den Aufschub und Abschluss der Reparationsfrage bewirken. Ein Projekt zur festerer politischer Zusammenarbeit der europäischen Staaten lehnte Brüning jedoch ab, da er fürchtete dass die Zustimmung zur europäischen Föderation gleichzeitig der Verzicht auf eine Revision der Ostgrenzen aus dem Versailler Vertrag bedeutete. Am 30.März 1930 wird Heinrich Brüning durch Paul von Hindenburg, den Reichspräsidenten, Reichskanzler.

Die Deflationspolitik der Regierung Brüning versuchte, durch eine restriktive Ausgabenpolitik auf der einen Seite, durch Steuererhöhungen und Einführung neuer Steuern auf der anderen Seite den Staatshaushalt ins Gleichgewicht zu bringen und dadurch die Krise zu meistern. – Senkung der Löhne und Gehälter im öffentlichen Dienst, der Pensionen und Renten (bis zu 20 %). – Allgemeiner Baustopp. – Verringerung der Behörden und ihrer Angestelltenzahl. – Verschärfung in der Besteuerung der Einkommen über 8000 Mark. – Daneben aber wurden Zuschüsse an die Arbeitslosenversicherung gezahlt und Programme für öffentliche Investitionen in die Wege geleitet (Papen-Programm vom September 1932). – Steuergutscheine wurden ausgegeben, mit denen der Staat die laufenden Steuerzahlungen als Kredit behandelte, der in Zeiten besserer Haushaltssituation in Form von Steuernachlässen zurückgezahlt werden sollte.

Brüning versuchte durch seine Deflationspolitik, die Leistungsfähigkeit des Reiches gegenüber seinen Gläubigern unter Beweis zu stellen und damit die außenpolitische Bewegungsfreiheit zu sichern

Brünings Programm zielte ab auf einen ausgeglichenen Staatshaushalt, der die Währung stabil halten sollte. Währungsstabilität aber war die Forderung der Reparationsgläubiger, die darin die Sicherheit für ihre Ansprüche sahen.

http://www.abipur.de/referate/stat/654158461.html http://www.dhm.de/lemo/html/weimar/aussenpolitik/ http://www.buehler-hd.de/gnet/abbl/weimar/wwkrise1.pdf http://www.lsg.musin.de/geschichte/geschichte/lkg/br%C3%BCning_deflationspolitik.htm http://www.wirtschaftslexikon24.com/d/br%C3%BCningsche-deflationspolitik/br%C3%BCningsche-deflationspolitik.htm http://www.geschichte-kinder.de/weltwirtschaftskrise-1929.shtml http://geschichte-wissen.de/zeitgeschichte/54-die-weimarer-republik/212-die-weltwirtschaftskrise-1929-1932.html brüning-wiki

Die deutsche Reaktion auf die, von Amerika herüberschwappende, Wirtschaftskrise basierte hauptsächlich auf den Lösungsansätzen von Heinrich Brüning (26.11.1885 – 30.3.1970). Er wurde, als Mitglied der Zentrumspartei, im Jahre 1930 zum letzten demokratischen Reichskanzler ernannt und regierte 2 Jahre.

Zu seinen Zielen gehörte die Aufhebung des Vertrags von Versaille, also Deutschland von seinen Reparationszahlungspflichten zu befreien. Seinen politischen Willen setzte er, mit Hilfe von Hindenburg, über Notverordnungen durch. Der Reichstag verlor an Kraft.

Brünings Programm gegen den wirtschaftlichen Einbruch nennt man Deflationspolitik. Dies bedeutet: Die Wirtschaft, und damit die Währung, sollte durch einen ausgeglichenen Staatshaushalt stabil bleiben und gestärkt werden. è erreicht man durch dasd und das è trotzdem Stärke, keine Reparationen

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